PTH Münster

Logo PTHDie Philosophisch-Theologische Hochschule Münster gemeinnützige GmbH setzt sich aus ihren über hundert Studierenden, den Lehrenden und Mitarbeitern zusammen. Alle helfen in engagierter Weise mit, dass das Studium an der PTH ein Pluspunkt für das Leben wird.
Die PTH bietet allen Beteiligten durch ein intensives Studium mit persönlichen Kontakten zu den Dozierenden, durch überschaubare Lerngruppen sowie durch ein schönes Ambiente die besten Voraussetzungen, um sowohl ein gutes Studienklima als auch eine anspruchsvolle Lehre gewährleisten zu können.

Seit März 2004 hat die PTH gGmbH nach langen Jahrzehnten im Franziskanerkloster einen neuen Standort innerhalb Münsters: die im Volksmund so genannte Harenbergsche Villa am Hohenzollernring. Die Villa hat der jüdische Getreidehändler Max Cohnen 1923-25 für seine Familie erbauen lassen. 1937 hat er sie verkaufen müssen und ist mitsamt seiner Familie vor den Nazis aus Münster geflohen. Er konnte sich retten.
Die Franziskanerinnen von Münster St. Mauritz erwarben die Villa im Jahre 1983 und führten dort bis 2003 eine Altenpflegeschule.
Die PTH weiß sich, in diesen schönen alten und mit Stuck verzierten Räumen, dieser Geschichte verpflichtet. Auschwitz als Chiffre für die Verfolgung und die franziskanische Theologie sind zwei Pfeiler der Theologie, die an der PTH gelehrt wird.

Weitere Informationen: www.pth-muenster.de

 

 

Institut M.-Dominique Chenu, Berlin

Der Orden der Predigerbrüder hat Ende 2000 in Berlin ein neues Forschungsinstitut für Philosophie und Theologie in Europa gegründet. Es steht in enger Verbindung mit „Espaces“, dem Europa-Institut der Dominikaner in Brüssel.[3] Das Berliner Institut trägt den Namen des französischen Dominikanerge­lehrten Marie-Dominique Chenu (1895-1990), des anerkannten Mediävisten, aufmerksamen Beobachters der sozioökonomischen ‚Zeichen der Zeit’ und enga­gierten Konzilstheologen. In seinem Geist möchte das Institut (vor allem junge) Wissenschaftler/-innen – nicht zuletzt aus dem Dominikanerorden – in verschiedenen Arbeitsprojekten zusammenführen. Die Arbeit des Insti­tuts hat zum Ziel, von Berlin aus gesellschaftspoli­tische Praxisprozesse in Deutschland und Europa in ihren sozialen, politischen und kulturellen Auswirkungen wahrzunehmen, grundlegend zu analysieren und zu diskutieren. Dies geschieht im offenen Dialog mit allen interessierten Dis­kurspartnern wie zugleich mit kriti­scher, jedoch ausdrücklicher Bezug­nahme auf die philosophischen und theologischen Gehalte der abendlän­disch-christlichen, und darin: der do­minikanischen Tradition.

Als Institute for Advanced Studies sucht die Einrichtung der Dominikaner Kooperationen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin und darüber hinaus, so beispielweise mit der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Università S. Tommaso d’Aquino, Rom, oder der Philosophisch-Theologischen Hochschule, Münster.

Hervorzuheben sind exemplarisch zurzeit folgende Forschungseinheiten:

  • „Theologie im Osten von Deutschland“ (prozessorientierte Serie von Fachtagungen)
  • Wiederkehr der Religion in post/moderner Philosophie
  • Neue Sichtbarkeit von Religion im politischen Kontext Deutschlands und des erweiterten Europa
  • „Zeichen der Zeit“ als Orte einer zeitgenössischen Theologie
  • M.-Dominique Chenu als Theologe der „Zeichen der Zeit“
  • Religion und Gesellschaft in Kroatien
  • „Glaubensvermittlung in gesellschaftlichen und religiösen Transformationsprozessen“ (zweijähriger Forschungsauftrag in Kooperation mit der Phil.-Theol. Hochschule Münster mit dem Ziel eines internationalen Kongresses – finanziert aus Drittmitteln)
  • Menschenwürde / Menschenrechte im theol. Kontext

Weitere Informationen: www.institut-chenu.eu